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Konflikte beim Planen und Bauen
Die Masterarbeit Konflikte beim Planen und Bauen untersucht die Erfahrungen von vier Schweizer Baufachleuten. Die beiden Architekten, der Vertreter eines grossen Bauherren und ein Bauunternehmer, entwickelten in ihrer Praxis eine breite Palette von Verhaltensweisen und Methoden im Umgang mit Konflikten. Vier unabhängige Baufach-Experten bestätigen die Ergebnisse der Studie. 60 Seiten, pdf, ca. 500kb  DOWNLOAD

„Mediation beim Planen und Bauen“ Die Diplomarbeit gibt einen Überblick über die Mediation als eine unter mehreren Methoden zur Konfliktlösung. Sie bietet Grundlagen für die Entscheidung, ob in einem konkreten Fall die Mediation geeignet ist, einen Konflikt zu bearbeiten und zu lösen. Mediation beim Planen und Bauen. DOWNLOAD WORD FILE „Mediation beim Planen und Bauen“ kann im Buchhandel als Broschüre bezogen werden: (ISBN 3-90843-84-0)

Bearbeitung von Konflikten privater Bauherren Rebekka Haefeli „Das Einfamilienhaus“ Okt. 2005 2 Seiten, Word, ca. 30kb DOWNLOAD WORD FILE

Gesundheitsmediation: ernsthafter Dialog mit Patientinnen und Patienten
2 Seiten, pdf, ca.150kb  DOWNLOAD

Arbeitsinstrumente 
Zusammenarbeitsvertrag
Konfliktanalyse
Fragen vor Abschluss
Feedback-Fragebogen

 

Einen Konflikt bearbeiten heisst, die unterschiedlichen Faktoren, die im Konflikt eine Rolle spielen und die von Bedeutung sind, zu analysieren, zu gewichten und in ein Verhältnis zu bringen. Die nachfolgende Liste gibt einen Anstoss und soll, auf den einzelnen Fall bezogen, erweitert und verändert werden.

  • Konfliktgegenstand
  • Interessen der Beteiligten, Konfliktverhalten, ökonomische Interessen
  • Beziehungsorientierung
  • Zukunftsorientierung
  • Machtverteilung
  • rechtliche Aspekte
  • Eskalationsstufe
  • BATNA / WATNA (Best/Worst alternative to a negotiated agreement)

Nach einer sorgfältigen Analyse des Konflikts [1] wird eine zuverlässige Antwort auf die Frage, mit welchem Verfahren will ich, wollen wir, den Konflikt lösen, möglich. (Dafür stellen Konflikt-Fachleute Instrumente wie beispielsweise die Spinnennetz-Analyse oder die SOFT-Analyse zur Verfügung).

Grundsätzlich stehen zwei Hauptvarianten zur Verfügung:

  • autonome Einigung ohne Unterstützung Dritter oder mit Unterstützung Dritter [2] (Ein Mediator kann Streitparteien helfen aus einer Sackgasse wieder herauszukommen, damit sie wieder in der Lage sind, einen Konflikt selber zu lösen)
  • delegierter Entscheid, d.h. Schiedsgutachten, Gericht/Schiedsgericht

 Es sind auch Kombinationen aus autonomer Einigung und delegierten Entscheiden denkbar. Beispielsweise ein Schiedsgutachten oder ein Gerichtsentscheid zu einem beschränkten Thema im Rahmen eines umfassenderen Verfahrens für eine autonome Einigung.

Bauherr:«Wir möchten uns nochmals ganz herzlich für Ihre Hilfe zur Lösung von unserem Konflikt bedanken! Ohne eine Mediation wäre das für uns niemals in so kurzer Zeit zu einer, für alle Seiten akzeptablen Lösung gekommen.»

Bauherr:«Wir geniessen das Haus, und die Auseinandersetzung ist zum Glück für beide Parteien erledigt… Umso mehr war ich vom Ergebnis positiv überrascht, als ich dem Verfahren anfänglich skeptisch gegenüber stand.»

 Bauherr:«Hilfreich war es, Schritt für Schritt eine Lösung zu suchen, Eskalation zu vermeiden und ausgleichend zu wirken. Vermutlich war ich zu aggressiv in meinem Verhalten. Für die Zukunft habe ich eine Lektion gelernt.»

Nachbar:«Grundsätzlich fanden wir die Mediation nützlich, denn es kamen einmal alle Themen und unterschwelligen Ungereimtheiten auf den Tisch und viele Missverständnisse konnten hoffentlich beseitigt werden.»

Architekt: «…und dass unter diesen Umständen die Mediation verglichen mit langwierigen Rechtsprozessen, die auch mit Kompromissen geendet, zusätzlich aber hohe Büro- und Advokatskosten verursacht hätten, eindeutig die bessere, schnellere und kostengünstigere Lösung ist.»

Unternehmer:«Hilfreich war eine durch den Mediator geführte Kommunikation mit der Gegenseite… Das Verfahren führte bei mir zur Erkenntnis, dass mittels Mediation eine Konfliktlösung unter „schwierigen“ Parteien auch möglich ist.»

Architekt:«Ich wurde durch die gemachte Erfahrung ein „Fan“ der Mediation. Wie heisst es so schön: Reden statt Rechten! Jedem Rechtshandel sollte eine Mediation vorausgehen.»

Nachbar:«Ja, die Mediation war nützlich, weil  eine verfahrene / blockierte Situation aufgelöst werden konnte, ohne dass mehr Geschirr zerschlagen wurde. Vor allem konnte eine Rechtsstreitigkeit verhindert werden die das Zusammenleben massiv belasten würde.

Fragen zur Prüfung der Vereinbarung nach Bereinigung des Konflikts

  • Wollen alle diese Lösung und sind ihre Bedürfnisse und Interessen befriedigt?
  • Ist die Lösung effizient?
  • Wurde kein Problem vergessen?
  • Wurden die Auswirkungen der Lösung – auch auf Aussenstehende – bedacht?
  • Können die Beteiligten das Vereinbarte direkt und ohne Hindernisse umsetzen?

Ausgenützt

Werde ich ausgenützt?

Quelle: Findet mich das Glück? Peter Fischli; David Weiss